Die Dominikanische Republik ist nicht nur ein beliebtes Ferienziel, viele Menschen zieht es auch für länger oder sogar für immer hierher. Nun stellt sich aber die Frage nach einem geeigneten Wohnraum. So lange es sich nur um mehrere Wochen Aufenthalt pro Jahr handelt, ist es ratsam, von einem Kauf einer Immobilie abzusehen. Die Kosten für die Instandhaltung und Versicherung wären vergleichsweise hoch. Besser ist es in dem Fall, eine Immobilie zu mieten. Wer sich aber zum Kauf entschlossen hat, der sollte einige Punkte im Vorab bedenken. Erst einmal ist der Standort der Immobilie in der Dominikanischen Republik ganz wichtig. Möchte man den Touristenströmen in der Saison entgehen, so empfiehlt sich der Erwerb einer Immobilie in einer ruhigeren Umgebung, was meist im Landesinneren der Fall sein dürfte. Möchte man aber ganzjährig Strand und Meer genießen, so kommt wohl nur eine Villa, eine Wohnung oder eine Finca direkt in Wassernähe in Frage. Es gibt mehrere, bei Immobilienkäufern sehr beliebte Gegenden, in denen auch fast immer Häuser und Villen zum Verkauf stehen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Region Cibao, um die Nordküste der Dominikanischen Republik mit Porto Plata und um einzelne Regionen, wie etwa Santo Domingo oder Punta Cana. Es sind alles nicht die ruhigsten Orte, doch es finden sich auch hier etwas abgelegenere Plätze.
Der Kauf einer Immobilie in der Dominikanischen Republik wird mit einer Besitzurkunde bestätigt und offiziell im Katasteramt eingetragen. Jedem sei empfohlen, sich eine Kopie dieser Eintragung geben zu lassen und Kopie des Eintrags und Urkunde miteinander zu vergleichen. Denn nur der Inhaber der echten Besitzurkunde kann die Immobilie auch wieder veräußern. Es gab schon einige Fälle, in denen beide nicht übereinstimmten. Ist das Grundstück mit einer so genannten Grundschuld belastet, wird diese ebenfalls auf der Rückseite des Eintrags im Katasteramt eingetragen, was der neue Besitzer unbedingt wissen sollte.